Wolf! Wolf!

Wer kennt noch die Geschichte von dem Jungen, der es lustig fand, falschen Alarm auszulösen?

Bauchi

5/9/20264 min read

Erinnert ihr Euch? Da ruft ein Junge "Wolf! Wolf!", und als die Dorfbewohner aufgeregt angelaufen kommen, lacht er sie aus und verspottet sie, weil gar kein Wolf da ist. Das macht er noch zwei bis dreimal, und als dann wirklich ein Wolf vor ihm steht, kommt niemand, um ihn zu retten.

Ich kannte diese Geschichte noch gar nicht, als ich im Alter von sechs Jahren in Griechenland im Meer stand und "Hilfe! Hilfe!" gebrüllt hab, ohne in Schwierigkeiten zu sein. Ich fand es einfach lustig. Ohne mir die Geschichte zu erzählen, schafften es meine Eltern, mir ganz schnell klar zu machen, und das ganz ruhig und ratoinal, warum das eine dumme Idee ist. Einem Sechsjährigen! Und ich war früher ganz sicher nicht die allerhellste Kerze auf der Torte.

In den letzten Tagen musste ich immer wieder an diese Geschichte denken, und frage mich, wie es sein kann, dass gefühlte 99% aller Medien die Geschichte wohl nicht kennen. Jeder Sender, jedes noch so kleine Käseblättchen springt gerade auf den Zug auf und es scheint fast, als würden sie sich freuen, wenn es tatsächlich zu einer neuen Pandemie käme. Ist das so? Sind die so dumm?

Einschlägig ballern alle Horror-Schlagzeilen raus, was das Zeug hält. Niemand hinterfragt gewisse Ungereimtheiten. Wie kann es zum Beispiel sein, dass eine Seuche auf einem SCHIFF ausbricht, und sich dann, obwohl gerade die ganze Welt dabei zuschaut, die Patienten es an Land verbreiten können? Wäre ein Schiff nicht die perfekte Quarantäne-Zone? Welcher halbwegs mitdenkende Mensch käme auf die Idee, da irgendwen runter zu lassen? Und wie kommt man sofort auf das Hanta-Virus, von dem angeblich nur eine einzige von ganz vielen Varianten überhaupt vom Menschen auf den Menschen übertragbar ist, wenn die Symptome im ersten Moment an Grippe oder Corona erinnern? Wer hat als erstes die Diagnose "Hanta" gestellt, wer genau ist dieser Mensch, für wen arbeitet er, und wie? Haben die auf dem Schiff eine Pathologie? Gab es Autopsien, oder wie konnte man so schnell auf diesen Virus schließen? Warum varieren die Anaben der Sterblichkeitsrate zwischen 0,1% und 50%, je nachdem, wer gerade berichtet und als "Experte" zu Rate gezogen wird? Warum sehen die Bilder, die man uns von diesem Virus zeigt, original aus wie Fotos von Granatapfel-Kernen in Milchbrei? Fragen über Fragen, und wenn man sie öffentlich stellt, wird man von Leuten, die man vorher gar nicht kannte sofort hart angegangen und als "Schwurbler" bezeichnet. Bloss weil man nachfragt.

Ich finde diese Form von "Berichterstattung" in allerhöchstem Maße bedenklich.
Wir haben vor gerade mal einem halben Jahrzehnt eindrücklich mitbekommen, was passiert, wenn man einfach ohne zu hinterfragen Meinungen und Narrative übernimmt. Wenn man blindlings vorgegebenen Autoritäten vertraut, und später herauskommt, dass die alle nicht so ganz ehrlich waren.
Lernen wir denn nicht aus unseren Fehlern?

Was passiert, wenn tatsächlich irgend etwas ausbricht, das eine Pandemie bedeuten würde?
Die Autoritäten (Medien, Politik, "Experten") selbst sind dafür verantwortlich, dass ihnen die meisten Menschen offensichtlich nicht mehr trauen. Auf der einen Seite ist es schön, zu sehen, dass wenigstens diese Menschen etwas gelernt haben, auf der anderen Seite stehen genau die völlig auf sich gestellt da, wenn wirklich ein Ernstfall eintritt. Und auch das ist den Autoritäten zuzuschreiben, die "Wolf! Wolf!" brüllen, obwohl keiner da ist. Die statt dessen die Aufmerksamkeit der Leute dazu missbrauchen, komische Gesetze und Maßnahmen durchzusetzen, die mehr Schaden anrichten als ein "Wolf" es je könnte, und damit das Vertrauen ihrer Schutzbefohlenen noch mehr verspielen.

Während die Medien uns beschallen mit Themen wie "digitalem Missbrauch",
geht völlig unter, wie genau diese Medien, sowie die Politiker und andere Amtsträger, ihre Stellungen missbrauchen, um irgendwelche eigenen Interessen umzusetzen.
Das Maß, in dem gerade mal wieder Panik geschürt wird, ist geradezu abstoßend, sehen die das nicht? Oder ist es ihnen einfach egal, sind die so überzeugt von sich selbst und unserem Gehorsam, dass sie denken, wir machen eh, was sie vorschreiben? Das ist anmaßend bis zum Mond und zurück!

Und mitten in der "Panikmie" greifen die USA einen iranischen Öltanker in der Straße von Hormuz an. Warum? Wieso genau jetzt? Was für einen anderen Sinn kann das haben, als sicher zu gehen, dass die Leute in Panik geraten und bleiben? Und was passiert statt dessen tatsächlich? Die Leute stumpfen immer mehr ab. Die einen in blinger Hörigkeit diesen Autoritäten gegenüber, die anderen im genauen Gegenteil.

Die Hanta-Situation ist zum Mäuse melken!
Totale Verwirrung überall, keiner weiss noch, womit er genau zu tun hat. Und das ist das Ergebnis der medialen Bericht-Erstattung. Und wer hier noch nicht begriffen hat, was "gleichgeschaltet" bedeutet, der hat den Knall nicht gehört. ALLE blasen ins selbe Horn, niemand wagt es (offensichtlich), Schadensbegrenzung zu betreiben und den Panik-Level herunterzuschrauben. Selbst die WHO stützt sich auf Vermutungen, weiss selbst nichts genaues. Aber das Volk bekommt um die Ohren gehauen: "Wir werden alle stärbäään!" Und wer sich darauf nicht einlassen will, wird umgehend wieder Nazi-gekeult.

Ich frage mich, ob das die Welt ist, in der auch nur einer von uns wirklich leben will. Ein System, das ein paar (einfluss)reichen Fuzzies ermöglicht, uns noch ein paar Milliarden aus der Tasche zu leiern und uns noch mehr unter ihre Kontrolle zu bringen.
Wie schon im letzten Artikel angedeutet, sollten wir uns dringend Gedanken über unsere Souveränität machen, und was die wirklich bedeutet.

Es ist immer leicht, mit dem Finger auf andere zu zeigen. Aber drei Finger zeigen dann immer auf uns selbst zurück, und tatsächlich funktionieren all diese Dinge nur dann, wenn wir sie mit uns machen lassen.

Ich empfehle von Herzen ein wenig mehr Besonnenheit und ein wenig weniger Panikmache.
Allen.
Den Medien.
Den Politikern.
Der Wissenschaft.
Den "Experten".
Uns.