Eine besondere Sprache
Es gibt Menschen, die sprechen Souverän. Fließend. Als sei es ihre Muttersprache.
Bauchi
5/7/20262 min read
„Ich brauche keine „Einordnung“ der Medien dessen, was ich im Internet sehe. Es soll Leute geben, die noch selber denken und urteilen können“
So etwas in der Art habe ich in den letzten Tagen fast öfter gelesen als was anderes. Und ich hab es sogar selbst gedacht! Und dann fragte ich mich, was da noch so hinter stecken könnte, und das hier kam dabei heraus:
Das scheint denen aber widersinnig, die von den Zwangsabgaben dieser Leute leben. Quasi so:
„Ja, was wollen die denn jetzt? Eigenständig leben und denken? Warum zahlen die dann brav wie Hündchen Steuern und gehorchen, wenn wir pfeifen? Beides gleichzeitig geht nicht!“ und da ist tatsächlich etwas dran, oder? Es ist tatsächlich widersinnig.
Gutes Video. Dieses Mal hab ich dreimal der Versuchung widerstanden, vor Ende zu kommentieren. Musste schon ein paarmal Kommentare unter Videos von ihr Minuten nach dem Schreiben löschen, weil Gio dann quasi fast im Wortlaut genau das gesagt hat, was ich geschrieben habe. Ich werde besser 😊
Ich sehe nicht immer alles gleich wie Giovanna Winterfeldt, aber über all das könnten wir reden, ohne einander anzugehen. Was mir sehr gefällt, ist ihre Grundeinstellung. Die ist mit meiner quasi deckungsgleich. Sie denkt und spricht wie ein Souverän, und bei egal, worüber sie spricht, strahlt das zwischen den Zeilen immer durch.
Der Ben {ungescriptet} spricht übrigens die selbe Sprache, „Souverän“. Sehr souverän sogar. Und mir gefällt, dass diese Sprache gerade bei immer mehr Menschen Gehör und Anklang findet. Fühlt sich gut an. Warte ich schon so lange drauf.
Souverän ist übrigens nicht nur deswegen eine so faszinierende und fesselnde Sprache, weil sie wohlig klingt. Sie schafft Klarheit. In ihrer Simplizität vermittelt sie eben auch ein bestimmtes Denken, eine Wahrnehmungsform, die man „Augenhöhe“ nennen kann. Oder Anarchie. Ist ein und das Selbe.
Das Gegenteil der Hierarchie. Die Abwesenheit dieser ganzen Wichtigtuerei, des Drucks, des Gehorsams, in dem es Normalität ist, wildfremden Autoritäten blindlings mehr zu folgen und vertrauen als sich selbst, dem Bauchgefühl, den eigenen Sinnen. Ohne diese Hypnose-Show, die rund um die Uhr läuft um uns von und selbst abzulenken; dem Souverän.
Souveränität bedeutet nicht, ÜBER den Dingen zu stehen (das ist hierarchisches Denken), sondern mit allem um sich herum auf einem Level! Gleichwertig.
Im Sinn von: „Ich weiß, dass ich mir selbst schade, wenn ich einem anderen schade.“
Souveränität bedeutet, eigenständig zu sein.
Wahrhaft eigenständig.
Autonom überlebensfähig und weder für sich selbst noch einen anderen eine Gefahr.
Unter Kontrolle!
Aber unter eigener, und nicht unter fremder.
Interessiert?
Dann lausche! Ich habe in diesem Artikel weiter oben zwei Anhaltspunkte gegeben, wo man souverän denkende und sprechende Menschen finden kann.
Und wenn hier nur ein einziges Wort dich berührt hat, kann ich dir versichern, du wirst weitere finden und daran erkennen, wie sie denken und reden. Wahrscheinlich kennst du sogar schon den ein oder anderen.
Zwischen den Zeilen, lass dich vom jeweiligen Gesprächsthema nicht vom Thema ablenken.
Es geht nicht darum, welche Meinung jemand gerade vertritt, sondern wer seine einfach und gelassen von sich geben kann (Souverän), und wer seine dem Gegenüber unbedingt aufdrücken will (alles andere).
Und dann lass dich von diesen Menschen inspirieren. Auch sie dürfen hinterfragt werden. Aber wenn du ihnen etwas gesundes abgucken kannst, wird das nicht nur zu deinem eigenen Nutzen sein.
Du darfst jetzt gern selbst entscheiden, ob du für irgendwas in diesem Artikel eine besondere Einordnung brauchst oder nicht.
Sei einfach du.

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