Such dir einen Baum

Kennst Du das Gefühl, verliebt zu sein, und die oder der Angebetete deine Gefühle auch noch erwidert?

Bauchi

5/20/20264 min read

Du könntest Bäume ausreißen, musst dich den ganzen Tag zusammenreißen, nicht permanent dämlich zu grinsen und würdest am liebsten tanzen und die ganze Welt umarmen.

Dein Lebenswillens-Pegel steht auf 110% und du weisst gar nicht, womit du anfangen sollst.

Du hast Schmetterlinge im Bauch und fühlst dich leicht wie eine Feder. 
Alles geht dir leicht von der Hand. Das ganze Leben ist leicht. 
Du hast keine Lust auf irgendwelches Drama, und keinen Grund, dich mit irgendwem zu streiten.
 Du bist gerade vollkommen glücklich.

Fehlt Dir dieses Gefühl?

Dann geh in den Wald. Lehne Deine Stirn an einen Baum, oder setz Dich mit dem Rücken an ihn, aber lege Deinen Kopf an ihn an. Und dann erinnere Dich an dieses Gefühl. Erinnere Dich an die, die es in dir hervorgerufen haben. Lass in Dir alle Gefühle zu. Lass Dich durchspülen. Lache innerlich, weine, wenn unschöne Erinnerungen dazu kommen, die von den selben Leuten ausgelöst werden, aber bleibe bei diesem Gefühl. Konzentriere dich darauf, lass alles andere an ihm abprallen.
Du willst das jetzt, also kannst du es auch!

Lass Dir dabei etwas helfen.
Der Baum ist nicht nur ein Objekt zum Anlehnen. 
Er ist ein Verbinder. Seine Wurzeln reichen tief in den Boden unter dir, verbinden sich mit den Wurzeln anderer und allem, was mit ihnen verbunden ist. Über einen Baum kannst du dich mit allem verbinden, was auf der Erde existiert. Nichts, was in diesem Netzwerk ist, kann sich ihm entziehen. Was Einfluss auf irgend etwas hat, hat Einfluss auf alles! Alles wird von allem beeinflusst. Auch von dir.

Konzentriere dich auf das Gefühl der Verliebtheit, des Glücks, der Freude, des inneren aufgeregten Friedens, dieses „die ganze Welt umarmen können“. Und lass es über die Stelle, mit der du mit dem Baum verbunden bist, in den Baum und damit in alle fließen.

Verbinde dich bewusst mit allen, die dieses Gefühl gerade erleben dürfen. Feiere mit ihnen, gönne es ihnen. 
Sei aus tiefstem Herzen neidisch, ohne dabei missgünstig zu werden. Beziehe dich selbst über diesen Neid mit in dieses Gefühl ein, dazu ist Neid da. Missgunst ist das Gegenteil, das trennt dich innerlich von dem, was du willst.

Sei dieses Gefühl. Spüre, wie real es existiert. Man kann es nicht verleugnen. Jeder hat es schon mal gespürt. Manche seltener, andere öfter. Daraus resultierend: Für manche ist das alles hier etwas leichter, für andere ein wenig schwieriger. Aber eines ist es definitiv: machbar. Du kannst das, eben weil du es bist.

Du bist, der fühlt. Du bist, der wahrnimmt. Immer.

Was du wahrnimmst richtet sich grundsätzlich danach, auf was du dich konzentrierst. Was du in deinen Fokus legst. Wofür du dich interessierst. Immer. Das kannst du zu jeder Zeit beobachten. Du musst es eben einfach mal in deinen Fokus legen. Alles, was Du erlebst, passiert nach diesem Schema. Und dann kommt dazu, wie du das, was du erlebst, interpretierst. Angenehm oder unangenehm, lehrreich/hilfreich/freudig oder blankes Drama? Auch das bist du.

Während du da also an deinem Baum sitzt (das geht übrigens im Notfall durch bloße Vorstellung, solltest du also gerade keinen Baum im Wald zur verfügung habe, dann stelle dir innerlich vor, was du jetzt tätest, wenn du einen hättest, und schon bist du damit verbunden), mach folgendes:

Sei dankbar!
Aus tiefster Seele. Dankbar, dass du zu denen gehörst, die das Gefühl kennen lernen durften, von dem wir hier sprechen, und vielleicht sogar wirklich positive Assoziationen dazu hast (nicht alle, die es kennengelernt haben, tun das. Wenn eine Frau glaubt, ihr Mann könne sie nur lieben, wenn er sie schlägt, weil sie Schläge von ihrem Vater als Liebe interpretiert hat, bzw. das dazwischen, wenn sie „lieb“ war, dann ist das pervertiert. Und trotzdem da gewesen).

Sei dankbar für jeden, der es gerade auch erleben darf. Genieße mit allen mit, die es fühlen. 
Verankere dieses Gefühl in dir, so tief du kannst. 
Du kannst diese Übung jederzeit wiederholen, wenn du das Gefühl hast, tiefer verankern zu wollen, bis es so sitzt, dass es immer da oder zumindest schnell verfügbar ist.

Dann bedanke dich bei deinem Baum. 
Fühle diese Dankbarkeit tief in dir, sei diese Dankbarkeit.

Und dann nimm dieses Gefühl mit dir und gehe. Trage es in dir so lange du kannst, und hole dir hier Nachschub, wenn Du ihn brauchst. Bis es deine Tage füllt, und du zu Hochtouren aufläufst, ohne dich zu stressen, und dein Licht die Welt erhellt. Bleib dabei bescheiden, dränge dich niemandem auf.

Ich weiss, dass sich das alles total nach spiritüllem New-Age-Eso-Gequatsche anhört.
Man kann alles interpretieren wie man will.
Ich betreibe nicht den Aufwand, diesen Artikel zu schreiben, um klug zu klingen, und dann irgendwas zu rezitieren, was andere schon tausend Mal geschrieben habe. 
Ich fasse lediglich etwas zusammen, das ich selbst gemacht habe und wenn es Not tut immer noch mache.
Weil es mir hilft.

Ich werde oft gefragt, wie ich es schaffe, meine Energie zu halten und nicht zwischendurch total auszurasten. 
Dieser Artikel hier ist meine Antwort auf diese Frage. 
Ich fühle mich einfach selbst viel besser auf diese Weise. 

Und wenn du jemanden kennst, dem diese Worte eventüll helfen könnten, schick ihm gern den Link zu dieser Seite und lade ihn ein, den Artikel zu lesen und einfach mal auf sich wirken zu lassen.

Was ich hier beschreibe, kann nicht nicht funktionieren. 
Entweder man macht es, oder nicht.

In diesem Sinne, 
allen, die es wollen, ein glückliches Leben!