Die Simulation "Erde"
Immer öfter finden wir Videos, in denen "bewiesen" wird, dass die Erde eine simulierte Welt ist. Und keines davon beweist es wirklich.
Bauchi
7/9/20267 min read
Es gibt so viele Beweise dafür, dass diese Welt (und das ganz offensichtlich) nicht „real“ ist (und auch nicht reell, sondern eben explizit virtuell) warum wird um die nicht so ein Bohei gemacht?Und für all die, die jetzt fragen, was für Beweise(?):
Vertrau mal kurz einfach deiner eigenen Wahrnehmung mehr als irgend einer Wissenschaft oder Religion (die sich aus guten Gründen ständig in allem Möglichen widersprechen, einer davon ist die dadurch logischerweise auftretende Verwirrung) und guck es dir einfach an:
1. Ganz offensichtlich erlebt jeder einzelne von uns die Welt anders.
Keine zwei Menschen können die Welt/„Realität“ auf die selbe Weise wahrnehmen (was spätestens dann auffällt, wenn sich beide einander ansehen. Spätestens da wird klar, dass jeder etwas anderes wahrnimmt.) Dazu kommt, dass wir nicht nur anders wahrnehmen, sondern auch höchst individuell deuten, was wir wahrnehmen. So passiert es (weil es das auch nur so kann), dass zwei Menschen einen Apfel sehen, der eine sagt „bäh“, der andere beißt rein und ein dritter kommt und fragt „hey, warum isst du meine Birne?“ Bitte, glaube mir gar nichts, sondern schau einfach hin und sieh selbst!
2. Wie kann es sein, dass man für jede noch so bekloppte Sichtweise „Beweise“ findet, die diese Sichtweise untermauert?
Und das bei absolut widersprüchlichen Perspektiven auf ein und die selbe Sache? Ist die Erde rund oder flach? Egal, für welche Perspektive man sich entscheidet, man findet „Fakten“, die diese Perspektive untermauern, und zwar so viele wie man braucht, um überzeugt zu sein, dass es so ist wie man es sieht, und es anders gar nicht sein kann.
Unsere Realität ist hochgradig abhängig von unserer eigenen Sichtweise, unseren Überzeugungen, unserem „Setting“, Glauben, Wissen, nenn es wie du willst. Was ich hier beschreibe, fällt vor allem dann auf, wenn man seine festgefahrene und in Stein gemeißelte Perspektive bewusst für eine Weile ändert (und sich einfach dafür interessiert, wie die Welt z.B. für einen „Flacherdler“ aussieht).
Die Wissenschaft erklärt das alles einfach damit, dass Wahrnehmung selektiv ist (Schwangere sehen plötzlich total viele andere Schwangere, du kaufst dir ein neues Auto und plötzlich fährt gefühlt jeder so eins, etc.), und das ist sie auch. Aber eben nicht nur!
Die „Welt da draußen“, die Materie, zeigt sich jedem einzelnen genau so, wie der jenige sie sieht. Wir geben es selbst vor. Wie auf einer riesigen LAN-Party (oder auf einem Gaming-Server), wo auf jedem einzelnen angeschlossenen Monitor genau das zu sehen ist, was für den jeweiligen Spieler relevant ist. Individuell gefiltert durch alle möglichen Shader, Texture-Packs, Mods, etc.pp.
Was ist an all dem also „real“?
3. Das Doppelspalt-Experiment.
Guck es dir aus dieser Perspektive mal an, und dann mach dir dein eigenes Bild. Es spricht Bände! Hätte man vor 100 Jahren etwas mit dem Terminus „virtuelle Welt“ anfangen können, wäre das die erste logische Schlussfolgerung gewesen. Vor allem an der Stelle, wo es lautet, dass vom Beobachter abhängt, wie ein Neutron sich verhält. Und seit Jahrzehnten wird sich darüber totgeschwiegen, weil der einzig logische Schluss daraus ist, dass die Welt eben virtuell ist, und nicht real. Was uns zu einer weiteren interessanten Frage mit aufschlussreichen Antworten führt:
4. Was (um alles in der Welt) wäre denn so schlimm daran, wenn diese materielle Welt „nur“ simuliert ist?
Würde sich dadurch irgend etwas an ihr ändern? Schau es dir einfach selbst an. Nur für ein paar Minuten, geh davon aus, dass die Welt nicht real ist. So wie, nachdem du das erste Mal „Die Matrix“ gesehen hast. Schau dich um! Passiert irgend etwas ungehöriges?
Nein. Warum nicht? Weil der Matrix (der Materie) egal ist, wie du sie wahrnimmst. Sie macht ihren Job auch dann, wenn du sie als das wahrnimmst was sie ist: eine Simulation. Sie wertet nicht, richtet nicht, verfolgt keine eigenen Interessen. Sie simuliert.
Und zwar alles, was du dir vorstellen kannst. Und das nicht nur audiovisuell, sondern fünf Sinne und mehr ansprechend. Und je intensiver du dir etwas vorstellst, je überzeugter du von etwas bist, desto realer wird es für dich.
Was ein zweischneidiges Schwert ist weil das für gewünschte wie unerwünschte Erlebnisse gilt.
5. Noch nicht überzeugt?
Kein Problem, du darfst selbst entscheiden, wie du die Welt siehst, und das kann dir tatsächlich auch niemand abnehmen. Aber wenn du noch einen Beweis brauchst (für mich der ultimative), dann nimm dich mal selbst für eine Weile nicht als deine materielle Trinität (Geist, Ego, Körper) wahr, sondern als das in dir, das einen Geist, Ego und Körper hat (und nicht ist) und diese beobachten kann (und noch mehr beobachten kann, wie dein Verhalten, deinen Status, deine Denkweisen, Gewohnheiten, etc.).
Nenne es „Seele“, wenn du einen Namen dafür brauchst, treffender ist „ICH“.
Du bist reines Bewusstsein, göttliche Substanz, und du läufst nicht durch diese Welt, sondern projizierst sie um dich herum. Wie auf einem Monitor. Mit purer Willenskraft.
Ich weiß, das klingt nach esoterisch-spritüllem Gesülze, und wahrscheinlich soll es das auch, denn das ist tatsächlich völlig real wahrnehmbar. In dir. Völlig unabhängig von irgend etwas im Außen. Das Außen kann also nicht real sein. Wenn dein Körper nur simuliert ist, warum sollte das mit dem Rest der Welt anders sein?
Du (Seele) bewegst dich nicht, so wie der Gamer auf dem Sofa sitzt, während sein Avatar auf dem Bildschirm mit 350 Sachen durch Tokio driftet.
Am zentralen Punkt der Archivierung der Wahrnehmung, einem „Ort“ jenseits von Raum und Zeit, etwas wovon der Avatar keine Ahnung hat, weil es nicht zu seiner simulierten Welt gehört (es sei denn, er beginnt sich zu fragen, was die Matrix ist), deinem „inneren Sofa“.
Sieh es einfach mal eine Weile so, und dann sieh selbst, wie sich alles, aber auch wirklich alles in deinem Leben um dich herum dreht! Erlebe, wie plötzlich die Zeit für dich stehen bleibt, die auch „nur“ ein Teil dieser Simulation ist.
Ich sage noch etwas zu einer großen Hürde, die uns im Weg steht, und das ist der Glaube daran, wir seien Sklaven von irgendwem, wenn die Welt eine Simulation ist. Jemand muss sie ja programmiert haben. So wie der Film es zeigt. Und das will man ja nicht, also glaubt man lieber an eine "reale" Welt.
Aber du wirst über kurz oder lang feststellen, dass da niemand ist außer dir selbst. Du selbst hast diese Welt geschaffen, die du wahrnimmst, in Einklang mit allem was existiert und nicht existiert. Denn außerhalb dieser sehr dualen, virtüllen und bekloppten Welt ist tatsächlich alles EINS.
Sklaven sind wir hingegen, wenn wir nicht verstehen, was uns umgibt, worin wir uns bewegen. Weil man uns dann gan zeinfach manipulieren, steuern, regieren kann. Vor allem, wenn wir auch noch hübsch brav gehorsam sind. Deswegen gaukelt uns die Matrix und die darin laufenden Programme auch ständig vor, die Erde sei rund oder flach oder sonst irgend etwas. In Wahrheit ist sie alles davon, und für dich eben genau so, wie du sie siehst. Eben, weil sie virtüll ist, und nicht real! Es gibt nichts Absolutes, alles ist relativ.
Beispiel: Das beste Modell vom Universum, das ich je gesehen habe, ist das Internet. Es bedient abermilliarden Interessen, hat aber keine eigenen Interessen. Es scheint völlig real zu sein, es existiert schließlich, wir können es rund um die Uhr nach belieben nutzen! Aber es besteht ausschließlich aus Nullen und Einsen. Ich rede nicht von den Endgeräten, diese Symbolisieren den materiellen Aspekt des Modells. Ich rede vom reinen Netz, in das man sich einklinken und die krassesten Dinge erleben kann. Und warum sollte man so etwas tun wollen? Naja, fragt mal einen Gamer! Oder eine Youtuberin. Oder ens Tiktok!
Warum verbringen Menschen Zeit in sozialen Netzwerken, Foren, auf Gaming-Servern, in Single-Player-Games, Video-Plattformen, usw.?
Und wer bis hier gelesen hat, verdient ein besonders Bonbon an Weisheit, die ich nicht mehr missen will:
Ich habe eben gefragt, was diese Perspektive auf die Welt verändert, und gab selbst die Antwort: Nichts. Und für die Simulation selbst stimmt das auch. Aber da ist ja noch jemand beteiligt, und für den ändert sich ALLES! Den Beobachter des Ganzen in dir. Denn durch diese Perspektive verliert die ganze Show ihren Schrecken! Wenn du siehst, dass alles simuliert ist, und nichts real und in Stein gemeißelt, und selbst der Tod nicht ist was er scheint - wovor (und wie) willst du denn dann noch Angst haben? Du siehst alles mit anderen Augen; Politik, Religion, Kriege, Seuchen, die ganze Spaltung, all das Drama - alles nur Spektakel. Inszeniert, um dich davon abzuhalten, dein volles Potenzial zu entfalten, dein Leben zu genießen und zu tun wonach dir gerade ist (und jemand, der gewohnt ist, das zu dürfen, hat besseres zu tun als anderen zu schadendas aus Gutem Grund ganz nebenbei erwähnt.). Und das ist völlig real!
Was auch wahre Realität ist: Die Simulation wirkt nur so lange real, wie du sie für real hältst! Bzw. das was sie gerade zeigt. Logischerweise leben also Leute, die gewohnt sind, alles und jeden zu hinterfragen in einer Völlig anderen Welt als Leute, die genau das nie tun, und alles glauben, was sie im Fernsehn sehen oder in der Schule lernen. Auf dem selben Planeten (Server)!
All das kann und wird dir helfen, auf genau diesem Server weiter zu existieren, ohne dich an vorgegebene Regeln/Rahmenbedingungen zu halten (auch nicht realer als alles andere in der Simulation), und dein eigenes Leben so zu leben, wie du es gern leben möchtest. Dieser Mumpitz da draußen ist ein groß „gehyptes“ Angebot. Es anzunehmen ist meiner Meinung nach keine gute Idee und große Zeitverschwendung. Das Spiel, das da angeboten wird, mitzuspielen, ist grob gesagt einfach Scheiße. Auf Neudeutsch ein Scam, bei dem nur ein paar wenige gewinnen, während man sich selbst den Arsch aufreißt, um überhaupt im Spiel bleiben zu können. Frustrierend, irgendwann langweilig und hoch toxisch. Völlig ungeeignet für Leute, die gern friedlich spielen möchten.
In diesem Sinne: Öffne deinen Geist!


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